Im Zweiten Weltkrieg und den dramatischen Bombennächten über Berlin, wurde die Philharmonie zerstört. Heimatlos geworden wechselten die Berliner Philharmoniker in der Nachkriegszeit häufig ihren Standort. Konzerte gab das Ensemble nun öfters im Titania- Palast und Aufnahmen für Schallplatten wurden in der Jesus-Christus-Kirche in Dahlem durchgeführt. Jener Kirche in der auch Martin Niemöller seine Predigten hielt. In den Jahren 1960 bis 1963 wurde für die Berliner Philharmoniker ein neues Gebäude errichtet, die Berliner Philharmonie. Sie ist Teil des Kulturforums am Potsdamer Platz und auch aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur ein besonders Erlebnis.
Das Gebäude der Philharmonie weist eine asymmetrische Form auf, die stark an ein Zelt erinnert. Die Architektur des Innenraumes sieht vor, die Sitzplätze logenartig ansteigen zu lassen. Diese Bauweise der Philharmonie ermöglicht von jedem Platz aus eine hervorragende Sicht, beeinträchtigte jedoch die sensible Akustik. Mit einer raffinierten Wandkonstruktion und Stoffflächen an der Decke konnte diesem Problem aber erfolgreich begegnet werden, sodass von jedem Platz aus ein hervorragender Hörgenuss garantiert wurde. Die Berliner Philharmonie genießt zu Recht einen weltweit legendären Ruf.
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