Die Tauentzienstraße entwickelte sich im Laufe der Zeit von einer reinen Wohnstraße zu einem Einkaufsparadies mit dem KaDeWe an der Spitze. Das Kaufhaus gehörte Ende der 20’ger Jahre zum Konzern Hermann Tietz. Der Konzern Hermann Tietz war nichts anderes als die bekannte Warenhauskette Hertie, die vom späteren Eigentümer Georg Karg im Zuge der Arisierung übernommen und umbenannt wurde.
Das KaDeWe, das zum Hertie Konzern gehörte wurde, durch ein abgestürztes Flugzeug im Krieg stark beschädigt. Das Warenhaus brannte völlig aus, wobei auch das Archiv und fast die gesamte Einrichtung verloren ging. Ein Notverkauf wurde im Femina Tanzpalast eingerichtet.
Am 3. Juli 1950 wurde das glorreiche KaDeWe seinen Berlinern zurückgegeben. Die Berliner kamen in Scharen und in etwa 180.000 Menschen schlenderten am ersten Tag durch die Hallen des Hauses. Das Kaufhaus des Westens gehört ebenso zu den Attraktionen eines Berlin Besuches wie der Reichstag oder das Brandenburger Tor.
|