 | | Naturkundemuseum in Berlin (c) fotoplantage.de | Das Naturkundemuseum in der Hauptstadt Berlin ist ein Museum mit gigantischen 30 Millionen Objekten. Das Museum ist teil der Humboldt Universität zu Berlin, weshalb es auch gerne einmal als Humboldt Museum bezeichnet wird. Das Museum hat eine reiche Geschichte die auf das zoologische Museum, das 1809 vom Naturforscher Johann Centrurius von Hoffmannsweg gegründet wurde, zurückgeht.
Im Jahr 1889 wurde das Naturkundemuseum offiziell eröffnet. Es verband seiner Zeit die Museen der Universität Berlin in einem Haus mit dem geologischen Institut, dem Paläontologischen und dem mineralogisch-petrografischem Institut und dem Zoologischen Museum. Die ungeheure Menge an Objekten, die sich in der Zeit seit der Gründung angesammelt haben bieten Forschergruppen aus der ganzen Welt teilweise immer wieder die Möglichkeit spektakuläre Entdeckungen zu machen.
Das bekannteste und berühmteste Objekt der Sammlung jedoch ist das weltweit größte aufgebaute Skelett eines Dinosauriers. Das Skelett des Brachiosaurus, welches das besterhaltene seiner Art ist, wurde von einer deutschen Forschergruppe im ehemaligen Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, gefunden. Das Skelett ist der absolute Star der neuen Ausstellung Saurierwelt, im Lichthof des Museums. Ein imposanter Anblick, der sich dem Besucher bietet und einen Eindruck der Giganten aus der Urzeit vermittelt. |