Der Bau der Bayrischen Staatsoper wurde von König Maximilian I. Joseph 1810 in Auftrag gegeben und bereits am 26. Oktober 1811 begonnen. Die Bauarbeiten an der Oper dauerten jedoch insgesamt fast sieben Jahre. Am 12. Oktober 1818 wurde die Oper mit der Uraufführung von Ferdinand Fränzls Oper „Die Weihe“ eröffnet.
Am 14. Januar 1823 brannte die Bayrische Staatsoper bis auf die Grundmauern nieder. Die Stadt München ließ das Theater aber schnell wieder aufbauen, so dass es zwei Jahre später wieder in vollem Glanz eröffnet wurde. Nach mehreren Umbauten traf der Schock im zweiten Weltkrieg die Münchner erneut. Am 3. Oktober 1943 wurde die Bayrische Staatsoper durch einen Bombenangriff zerstört; übrig blieben wieder nur die Grundmauern. Trotz der damals immens hohen Kosten von 62 Millionen D-Mark wurde das Theater zwischen 1958-1963 wieder an seinem alten Platz aufgebaut. Seit dieser Zeit wurde nur noch zweimal die Technik der Oper modernisiert und einmal, nämlich 2006 der Bühnenboden in der Bayrischen Staatsoper erneuert.
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