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Karlsplatz / Stachus in München |
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| Der Karlsplatz in München ist nach dem Kurfürsten Karl Theodor benannt, der dort den Festungsring sprengte und so die Stadterweiterung von München in Angriff genommen hat. Da dieser Kurfürst aus der Pfalz jedoch bei den Münchner Bürgern sehr unbeliebt war, gaben sie dem Karlsplatz einfach kurz und bündig den Namen Stachus. Der Name Stachus stammt von einem Gastwirt, der dort 1755 ein Gasthaus mit Namen Stachusgarten betrieben hat. Heute steht an der Stelle des Gasthauses leider ein Kaufhaus der Kaufhof Kette. Der Karlsplatz wird durch Rondellbauten begrenzt, die 1796-1802 erbaut wurden. Früher war dieser Platz einer der verkehrsreichsten von ganz München, sogar von ganz Europa, bis sein Ostteil in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde. |
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Seit 1970 steht in der Mitte vom Karlsplatz ein großer Brunnen, den man in München an jeder Ecke kaufen kann- als Motiv auf einer Postkarte. Dieser Brunnen ist gleichfalls bei den Münchnern selbst, als natürlich auch bei den vielen Touristen, ein beliebter Treffpunkt in München. An heißen Sommertagen, die in München dank der Nähe zu Italien nicht selten sind, trifft sich hier alt und jung, Münchner und Touristen, um sich ein wenig ab zu kühlen und den Flair der Stadt zu spüren. Auch ein Besuch der Frauenkirche, die sich zwischen dem Karlsplatz und Marienplatz befindet, sollte auf jedem Programm eines Stadtbummels in München ganz oben stehen. |