Als die Nazis in München ihren Einzug gehalten hatten, wurde der Königsplatz in Königlicher Platz umbenannt und sein komplettes Konzept wurde umgekehrt. Am östlichen Ende entstand der Führerbau, am südlichen Ende das Verwaltungszentrum der NSDAP. Wohnhäuser wurden abgerissen und zwei Ehrentempel entstanden zur Erinnerung an den Hitler Ludendorff Putsch. Dadurch wurde der Königsplatz erheblich vergrößert. Sämtliches Grün wurde entfernt und Granitplatten wurden gelegt, die aus allen Teilen des Deutschen Reiches angeliefert wurden. Danach wurde der Königsplatz für Aufmärsche und die vielen Kundgebungen der NSDAP genutzt. Am 10. Mai 1933 fand hier die vom Studentenbund inszenierte Bücherverbrennung statt.
Auch der Königsplatz blieb während des zweiten Weltkriegs ebenso wenig von der schweren Zerstörung durch Bomben und Granaten verschont, wie viele andere Bauwerke auch. Besonders schwer beschädigt wurden die Ehrentempel, die 1945 dann von den Amerikanern endgültig gesprengt wurden. Nun fehlen nur noch die Wohnbauten, um das Aussehen des ursprünglichen Platzes wieder her zu stellen.
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