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Siegestor in München |
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| Das Siegestor in München wurde zwischen 1843 und 1852 im Auftrag von König Ludwig I nach den Entwürfen von Friedrich von Gärtner zum Ruhme des bayrischen Heeres erbaut. Das sehr imponierende Bauwerk steht zwischen Leopoldstraße und Ludwigstraße und ist dank seiner Größe schon von weitem zu sehen. Vorbild für das Siegestor war der Konstantinbogen in Rom. An der Nordseite vom Siegestor in München wurde die Inschrift „ Dem bayrischen Heere“, was an das Ende der Befreiungskriege von 1813-1815 gedenken sollte, angebracht. Nachdem das Siegestor im zweiten Weltkrieg, wie viele andere bedeutenden Bauwerke auch, stark beschädigt wurde, erhielt es 1958 die Inschrift "Dem Sieg geweiht, vom Krieg zerstört, zum Frieden mahnend". Dadurch wurde der Wechsel vom Kriegsdenkmal zum Friedensmahnmal vollzogen. |
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Als das Siegestor 1958 nach den Kriegsschäden renoviert wurde, verzichtete man ganz bewusst auf eine vollständige Rekonstruktion des Denkmals. Bewusst deswegen, da man so immer die Schrecken des Krieges vor Augen hatte. Mahnend, dass sich so etwas nicht wiederholen soll. Da das Siegestor heute in der Nähe der Ludwig-Maximilian-Universität liegt, hat sich in seiner Umgebung ein unvergleichliches Flair mit vielen Bars, Straßencafes und kleinen gemütlichen Kneipen aufgebaut, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Wenn man eine Städtereise nach München unternimmt, sollte man neben einem Besuch der anderen großen Sehenswürdigkeiten in München auch dem Siegestor einen Besuch abstatten. |