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Invalidendom

  
Invalidendom Paris
Invalidendom in Paris (c) Cornerstone, fotoplantage.de
Der Invalidendom ( franz. Dôme des Invalides) in Paris zählt zu den bedeutendsten Paris Sehenswürdigkeiten. Die Bauarbeiten für den Invalidendom gegannen im Jahre 1671 auf Auftrag des Sonnenkönigs Louis XIV, der hier eine Unterkunft für arme, schwer verletzte und kriegsversehrte Soldaten einrichten wollte. Die Fertigstellung des gesamten Komplexes und der später hinzugebauten Garnisionskirche (Église St-Louis-des-Invalides 1677 bis 1735) haben insgesamt etwa dreißig Jahre in Anspruch genommen.

Inmitten des ab 1670 durch Libéral Bruant errichteten, klosterartigen Hôtel des Invalides wurde seit den späten 1670er-Jahren eine zweigliedrige Kirchenanlage durch den jungen, vom König protegierten Architekten Jules Hardouin-Mansart erbaut: die lang gestreckte Soldatenkirche als Chorbereich zu dem sich im Süden anschließenden Zentralbau der "Église du Roi" - dem Invalidendom - als Hauptraum.

Sie können die Kirche, das Heeresmuseum und Museum für Festungsgeschichte und natürlich das Grabmal Napoléons I. im Invalidendom in der runden, von Visconti entworfenen Krypta, besichtigen.


 

In der Wikipedia steht fälschlicherweise (da steht vieles falsches drin), das der Dôme des Invalides später einmal das Grabmal von König Louis XIV. werden sollte.

Vielmehr ist richtig, das der Invalidendom in Paris primär als eine Militärkirche im Weichbild der Stadt geplant wurde. Diese sollte mit ihrem hohen Kuppelbau als ein sichtbares Zeichen der Fürsorge und Barmherzigkeit des Königs gegenüber seinen Soldaten verstanden werden; zudem visualisierte sie Größe und Schlagkraft der unter Louis XIV. entscheidend ausgebauten und modernisierten Armee.
Bestätigt wird diese Annahme durch mehrere schlagkräftige Argumente, die sie unter http://www.sehepunkte.de/2005/04/druckfassung/5473.html einsehen können.