 | Louvre mit Palast in Paris (c) mondzart hohenlohe, pixelio.de | Der Palast des Louvre wurde im Laufe von sieben Jahrhunderten immer wieder umgebaut. Die dabei freigelegten Wehrtürme aus der Zeit Philip Augusts legen ebenso Zeugnis ab, wie der Pavillon der Flore, der unter Heinrich des IV entstand oder die Nordgalerie, die Napoleon der I. ausbauen ließ.
Im März 1989 wurde die Glaspyramide des amerikanischen Architekten Leohn Ming Pei, die Staatspräsident Mitterrand als neuen Eingang erbauen ließ, eingeweiht. Sie setzt die Geschichte ins nächste Jahrhundert fort. Sie hat eine Seitenlänge von 33 Metern und dient als Haupteingang zum louvre. Kein Besucher muss mehr umherirren und an unzumutbaren Entfernungen verzweifeln - jeder findet sich gut zurecht. Ursprünglich diente der Louvre als Festung, zeitweise als Gefängnis und später als königlicher Stadtpalast und Ministerium.
Als öffentliches Museum wurde der Louvre bereits seit 1793 genutzt und wurde 1993 zum Großen Louvre gekürt. Damit sollte endgültig dem Spitznamen „Theater ohne Kulissen“ der Garaus gemacht werden. Nach umfangreichen Arbeiten im Richelieu-Flügel wurde die Ausstellungsfläche verdoppelt. |